Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für TableFlow
Stand: 04.08.2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge zwischen der DesignSub, Wali Amini, Spitzbergenweg 24a, 22145 Hamburg (nachfolgend „Anbieter“) und Unternehmern (§ 14 BGB) über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „TableFlow“ (nachfolgend „Software“ oder „Dienst“).
(2) TableFlow richtet sich ausschließlich an Gewerbetreibende (insbesondere Restaurants, Cafés, Bistros) und wird nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB angeboten.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software TableFlow als cloudbasierten Dienst (SaaS) zur Verwaltung von Restaurantabläufen zur Verfügung, insbesondere: digitale Speisekarte mit QR-Code-Bestellung, Kellner- und Küchen-Dashboard, Tischverwaltung, je nach gebuchtem Paket zusätzlich Floor Plan und Reservierungsverwaltung, sowie Auswertungen/Berichte.
(2) Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Preispaket (aktuell „Basic“, „Pro“ und „Business“), wie zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website/in der Anwendung dargestellt.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Software im Rahmen der Weiterentwicklung anzupassen, zu erweitern oder einzelne Funktionen zu ändern, sofern dadurch der vertraglich geschuldete Kernfunktionsumfang nicht wesentlich eingeschränkt wird und dem Kunden dies zumutbar ist.
§ 3 Registrierung und Zustandekommen des Vertrags
(1) Der Kunde registriert sich über die Website/Anwendung selbst und legt ein Nutzerkonto für sein Restaurant an („Restaurant-Account“). Der Vertrag kommt mit erfolgreichem Abschluss der Registrierung und Bestätigung durch den Anbieter zustande.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese im Falle von Änderungen aktuell zu halten.
(3) Der Kunde ist für die Vertraulichkeit seiner Zugangsdaten sowie für alle Aktivitäten, die unter seinem Account erfolgen, verantwortlich. Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
§ 4 Testphase (Trial)
(1) Neuen Kunden wird eine kostenlose Testphase von 14 Tagen ab Registrierung eingeräumt.
(2) Der Kunde hinterlegt bereits bei Registrierung eine Zahlungsmethode (Kreditkarte). Eine Berechnung erfolgt jedoch erst nach Ablauf der Testphase.
(3) Kündigt der Kunde nicht innerhalb der Testphase, geht das Abonnement automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement zum gewählten Paket über.
(4) Eine Kündigung während der Testphase ist jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Kosten möglich, spätestens jedoch bis zum letzten Tag der Testphase, über das Kunden-Einstellungsmenü bzw. das Stripe-Kundenportal.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website/in der Anwendung ausgewiesenen Preise, jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit anwendbar.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus per Kreditkarte über den Zahlungsdienstleister Stripe.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software nach vorheriger Ankündigung (mind. 7 Tage) bis zum Ausgleich des offenen Betrags zu sperren.
(4) Der Anbieter behält sich vor, die Preise mit angemessener Ankündigungsfrist (mind. 30 Tage) zum nächsten Abrechnungszeitraum anzupassen. Bei Preiserhöhungen steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens zu.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Das Abonnement läuft auf unbestimmte Zeit und verlängert sich automatisch um jeweils einen Monat, sofern es nicht gekündigt wird.
(2) Der Kunde kann das Abonnement jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums über das Stripe-Kundenportal bzw. die Kontoeinstellungen kündigen.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
(4) Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden für einen Übergangszeitraum von 30 Tagen zum Export vorgehalten und anschließend gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 7 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde verpflichtet sich, die Software nur im Rahmen der geltenden Gesetze zu nutzen und keine rechtswidrigen, beleidigenden oder Rechte Dritter verletzenden Inhalte (z. B. Speisekarten-Texte, Bilder) einzustellen.
(2) Der Kunde ist allein verantwortlich für die Richtigkeit der von ihm eingegebenen Inhalte (Speisekarten, Preise, Öffnungszeiten, Gästedaten bei Reservierungen etc.).
(3) Der Kunde stellt sicher, dass sein Personal, dem er Zugriff auf Kellner-/Küchenstationen gewährt, die Software bestimmungsgemäß nutzt und PIN-Zugänge nicht an Unbefugte weitergibt.
§ 8 Verfügbarkeit und Support
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Software von im Jahresmittel 99 %, ausgenommen Zeiten planmäßiger Wartung sowie Ausfälle, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z. B. Ausfälle bei Hosting-/Infrastrukturdienstleistern).
(2) Support erfolgt per E-Mail an info@table-flow.de zu den üblichen Geschäftszeiten. Eine bestimmte Reaktionszeit wird nicht zugesichert, sofern nicht gesondert vereinbart.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes und bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
(4) Für Datenverlust haftet der Anbieter nur, soweit dieser auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden nicht hätte vermieden werden können.
§ 10 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden und seiner Gäste gemäß der Datenschutzerklärung sowie – soweit erforderlich – im Rahmen eines gesondert abzuschließenden Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) nach Art. 28 DSGVO.
§ 11 Vertragsänderungen
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder aus technischen Gründen erforderlich ist. Der Kunde wird über Änderungen mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten informiert; widerspricht er nicht innerhalb von 14 Tagen, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter weist in der Änderungsmitteilung gesondert auf dieses Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens hin.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Hamburg.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.